MOUNTAINBIKETOUREN
IN SLOWENIEN UND DEM FRIAUL

TRANS FRIAUL TRÖPOLACH-SACILE SELFGUIDE

Traillastiger Alpencross im wilden Osten Italiens

Was für eine Tour! Nur wenige Kilometer von bekannten Orten wie Cortina d`Ampezzo, Belluno oder Nassfeld entfernt befindet sich eines der letzten noch fast unberührten Paradiese für Fans von wilder Natur und einsamen Trails in den Alpen.
In mühevoller Recherche haben wir eine Route durch die Berge des Friaul ausgearbeitet. Ehemalige Militärstraßen, alte Schmugglerpfade, aufgelassene Verbindungswege in einmaliger Berglandschaft - eine traumhafte Mischung aus aussichtsreichen Auffahrten und anspruchsvollen Abfahrten. Wer gerne auf einsamen Wegen abseits der Massen unterwegs ist findet hier sein Glück. Voraussetzung hierfür sind sehr gute Kondition und Fahrtechnik sowie die Bereitschaft das bike auch mal zu schieben um die traumhaften Abfahrten zu erreichen.

1. TAG

Eigene Anreise und Übernachtung in Tröpolach bei Hermagor.

2. TAG: TRÖPOLACH - PAULARO

Der erste Tag beginnt mit einem langen Anstieg zur Grenze auf dem Karnischen Hauptkamm. Entlang der Schützengräben aus dem ersten Weltkrieg fahren wir in längerem Auf und Ab über alte Militärpfade und Schotterwege entlang der Grenze Richtung Westen. Nach kurzer Tragestrecke erreichen wir den Start der Abfahrt nach Italien: ein einsamer Pfad führt uns in Richtung Paularo. Nach einem kurzen Gegenanstieg folgt das große Finale auf einem alten Schluchtweg in den Zielort.
39 km / ↑ 2050 hm / ↓ 2000 hm / S/T 220 hm
(leichtere/kürzere Varianten möglich)

3. TAG: PAULARO - SUTRIO

Eine ehemalige Militärstraße aus dem ersten Weltkrieg führt von Paularo fast bis auf den über 2000 m hohen Gipfel des gleichnamigen Berges. Die Entscheidung für die richtige Abfahrt fällt nicht leicht - zahlreiche wunderschön angelegte ehemalige Kriegspfade führen von hier aus ins Tal. Nach einem kurzen Gegenanstieg wartet ein weiteres Higlight: Die Abfahrt führt uns auf einer alten Römerstrasse nach Sutrio am Fuße des bei Rennradfahren berüchtigten Monte Zoncolan.
35 km / ↑ 1600 hm / ↓ 1700 hm / S/T 150 hm
(leichtere/kürzere Varianten möglich)

4. TAG: SUTRIO - OVARO

Auch heute nutzen wir die Trassen ehemaliger Militärstraßen und -wege um den Start der Abfahrt zu erreichen. Was für eine Aussicht! Und was für eine Abfahrt! Auf einem alten Maultierpfad rauschen wir in Richtung Tal. Auf einem Mix aus Trails, Schotterwegen und Straßen gelangen wir im weiteren Verlauf zu unserem heutigen Etappenziel Ovaro.
50 km / ↑ 1600 hm / ↓ 1600 hm / S/T -
(leichtere/kürzere sowie schwerere/längere Varianten möglich)

5. TAG: OVARO - AMPEZZO

Heute begeben wir uns auf eine Insel: Nicht im wörtlichen sondern im sprachlichen Sinne. In dem auf knapp 1200 m gelegen Ort Sauris hat sich bis heute ein deutscher Dialekt erhalten. Auch die alten Traditionen der Almwirtschaft werden noch gepflegt. Auf den alten Almwegen gelangen wir erneut auf über 2000 m und anschließend hinab in das Hochtal von Sauris. Ein kurzer Gegenanstieg auf der Passstraße bringt uns zum Start eines alten Maultierpfads welcher hinab nach Ampezzo führt.
47 km / ↑ 1960 hm / ↓ 1960 hm / S/T -
(leichtere/kürzere Varianten möglich)

6. TAG: AMPEZZO - MEDUNO

Wir beginnen den Tag mit einer Abfahrt hinab in das Tal des Tagliamento. Es bleibt gerade genug Zeit um die Muskeln auf den folgenden Anstieg in ein wunderschönes Hochtal vorzubereiten. Vorbei an Wasserfällen und klasklaren Gumpen geht es bergab entlang eines der schönsten Wildflüsse in den Ostalpen. Die weitere Route führt durch einsame Dörfer in den friulanischen Voralpen bis zum Start der letzten Trailabfahrt für heute. Von hier reicht der Blick weit über die norditalienische Tiefebene bis an die Adria.
56 km / ↑ 1670 hm / ↓ 1930 hm / S/T -
(leichtere/kürzere Varianten möglich)

7. TAG: MEDUNO - SACILE

Eigentlich sind wir schon fast auf gleicher Höhe mit dem Zielort aber diese Etappe dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Ein langer Anstieg führt hinauf zu einem kleinen Pass kurz vor dem See von Barcis. Nach kurzer Abfahrt kurbeln wir weiter bergauf bis in den Wintersportort Piancavallo. Auch im Sommer ist er einen Besuch Wert denn die Hänge hinab in die Ebene sind gespickt mit feinsten Trails! Die Orientierung fällt aufgrund er vielen Varianten nicht leicht, nach dem Motto "alle Wege führen zum Ziel" rauschen wir beragb in Richtung Aviano. Ein letzter Trail führt uns durch ein tropisch anmutendes Tal bergab in eines der schönsten Dörfer Italiens. Noch ein paar Kilometer müssen wir auf Feldwegen und Straßen zurücklegen um den Zielort Sacile, aufgrund der vielen Kanäle auch "Kleinvenedig" genannt, zu erreichen.
78 km / ↑ 1900 hm / ↓ 2200 hm / S/T -
(leichtere/kürzere Varianten möglich)

8. TAG: RÜCKREISE NACH TRÖPOLACH

Im Shuttlefahrzeug gelangen wir zurück nach Tröpolach.

 

Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten.

 

Feedback zur Tour:
"Ich kann zu dieser Tour eine 1 und *** ausstellen. Vom Panorama war es echt toll.......das Feedback zusammengefasst:
- Streckenführung war perfekt (Wir sind immer auf der Hauptroute unterwegs gewesen)
- die Abfahrten waren anspruchsvoll, herausfordern aber echt geil zu fahren
- die Anstiege waren bis auf paar kurze Passagen OK, ein paar Tragepassagen gehören zum MTB-Fahren
- Quartiere und Verpflegung war ebenfalls abwechslungsreich und voll in Ordnung
- GPS-Daten haben zu 100 % gepasst."

 

Kondition: Kondition 1Kondition 2Kondition 3Kondition 4Kondition 5
Fahrkönnen: Fahrkönnen 1Fahrkönnen 2Fahrkönnen 3Fahrkönnen 4Fahrkönnen 5

Tagesleistung:
35 - 78 km, 1.600 -2.050 hm (kürzere / leichtere Alternativen möglich)

Gesamtleistung:
330 km, 10.800 hm, 6 Etappen

Preis:
individuelle Angebote auf Anfrage

Im Paket enthalten:
GPS-Track mit Alternativrouten, Kurzbeschreibung der Route, topgraphische Karten,
7 Übernachtungen in Hotels, Pensionen und touristischen Bauernhöfen, Gepäcktransport (optional) sowie Rücktransport mit Shuttlefahrzeug

Anreise:
Selbstanreise nach Tröpolach

Termine:
individuelle Termine für Gruppen ab 2 Personen auf Anfrage!

Transslowenien Classic